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Über die EBWE

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung wurde 1991 gegründet, als der Kommunismus in Mittel- und Osteuropa zusammenbrach und die ehemals sozialistischen Länder Unterstützung bei der Entwicklung eines neuen Privatsektors in einem demokratisch orientierten Umfeld benötigten. Gegenwärtig nutzt die EBWE verschiedene Investitionsformen, um den Aufbau der Marktwirtschaft und einer demokratischen Gesellschaftsordnung in 29 Ländern von Mitteleuropa bis Zentralasien zu fördern.

Die EBWE ist der größte Einzelinvestor in der Region und mobilisiert über ihre eigenen Finanzierungen hinaus beträchtliche ausländische Direktinvestitionen. Ihre Anteilseigner sind 60 Länder und zwei zwischenstaatliche Institutionen. Trotz ihrer Anteilseigner im öffentlichem Sektor investiert sie aber vor allem in Privatunternehmen, in der Regel gemeinsam mit Geschäftspartnern.

Sie stellt Projektfinanzierungen für Banken, Industriebetriebe und Unternehmen bereit, sowohl für Neugründungen wie auch für Investitionen in bestehende Firmen. Außerdem arbeitet sie mit Unternehmen der öffentlichen Hand zusammen, um Privatisierungen, die Restrukturierung staatlicher Firmen und die Verbesserung kommunaler Dienstleistungen zu unterstützen. Die Bank nutzt ihre guten Beziehungen zu Regierungen in der Region, um politische Maßnahmen zu fördern, die dem Geschäftsumfeld zugute kommen.

Das Mandat der EBWE schreibt vor, dass sie nur in Ländern tätig sein darf, die sich für demokratische Grundsätze engagieren. Fester Bestandteil der guten Unternehmensführung der EBWE ist die Berücksichtigung der Umwelt, die bei all ihren Investitionen eine Rolle spielt.

Bei allen Investitionen muss die EBWE

  • dazu beitragen, ein Land der voll entwickelten Marktwirtschaft näher zu bringen; dies ist die Transformationswirkung
  • Risiken übernehmen, die Privatinvestoren unterstützen, sie aber nicht verdrängen
  • die Prinzipien des soliden Bankgeschäfts anwenden

Durch ihre Investitionen fördert die EBWE

  • strukturelle und sektorale Reformen
  • Wettbewerb, Privatisierung und Unternehmertum
  • Stärkung von Finanzinstituten und Rechtssystemen
  • Entwicklung der für die Unterstützung des Privatsektors benötigten Infrastruktur
  • Übernahme einer starken Unternehmensführung, zu der die Berücksichtigung der Umwelt gehört

Als Katalysator des Wandels setzt sich die EBWE ein für

  • Förderung von Kofinanzierungen und ausländischen Direktinvestitionen
  • Mobilisierung einheimischen Kapitals
  • Bereitstellung technischer Hilfe.




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